Fonic: Und es geht doch!

foniclogoIn der Vergangenheit war ich nicht sonderlich begeistert von Fonic. Das lag nicht am Preis/Leistungsverhältnis, das eigentlich sehr gut war, sondern einfach am unerklärlichen Guthabenschwund. Selbst Rückfragen ergaben keine sinnvolle Erklärung und damit war Fonic als PrePaid-Dienst untauglich.

Dennoch habe ich schließlich wieder auf Fonic zurückgegriffen. Da ich mit einer Aufladung von 15,- Euro den Tarif für die Monatsflat per Datastick zu 14,99 Euro buchen wollte, riskierte ich nur einen Cent, was überschaulich war. Nach Eingabe des Codes sollte ich zunächst die Bestätigung per SMS abwarten.

Fallstrick bei der Umbuchung

Hier gab es noch einen Fallstrick. Denn die erste Bestätigungs-SMS galt nur für die Aktivierung des Guthabens. Da der Tarif automatisch auf die Tagesflat von 1,99 Euro eingestellt war, bekam ich erst sehr viel später eine zweite Bestätigung zur Umstellung auf den Monatstarif. Unter normalen Umständen wäre das sehr ärgerlich gewesen, denn in dem Moment, wo ich mit dem Stick ins Internet ging wurden nun 1,99 Euro abgebucht, da noch die Tagesflat gültig war. Für den Monatstarif wäre dann gar nicht mehr genug Guthaben da gewesen.

Guthaben futsch, Guthaben wieder da

Aber nun kam das Erstaunliche: Nachdem ich das Guthaben aufgeladen hatte, erschien nicht nur dieses in meinem Konto, sondern zusätzlich die 2,53 Euro, die seinerzeit auf unerklärliche Weise verschwunden waren! Damit war also trotz Abbuchung der Tagesflat genug Guthaben vorhanden und die Umbuchung auf die Monatsflat funktionierte reibungslos.

Trotz allen merkwürdigen Erklärungen zu dem verschwundenen Guthaben war dies also doch nachvollziehbar und wieder auf dem Konto. Allerdings erst, NACHDEM ich abermals Guthaben aufgefüllt hatte. Vorher zeigte das Konto 0,- Euro an.

Um einiges besser

fonickosten
Eine weitere Verbesserung ist die, dass man nun den Verbrauch der letzten 80 Tage abrufen und damit kontrollieren kann. Offenbar hat die Kundenunzufriedenheit nun doch zu Bewegung bei Fonic geführt. Noch besser wäre natürlich gewesen, wenn Fonic auch darüber informiert hätte, dass doch ein Guthaben besteht und die früheren Auskünfte unsinnig waren.
Warum man das für sich behalten hat und warum die Guthabenanzeige auf 0,- stand, bis abermals Guthaben aufgeladen wurde bleibt Fonics Geheimnis. Immerhin hat sich die Transparenz durch die Kostenkontrolle um einiges verbessert.

Dieser Artikel ist ein Update zu:
Guthabenschwund bei Fonic
und Finger weg von Fonic!

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2 Responses to Fonic: Und es geht doch!

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